Isabel Kittler
Vergiss mein nicht!
Die letzten Ostfrauen


Termine:
AKTUELL
16. Oktober 2026: Connewitzer Verlagsbuchhandlung Peter Hinke, 19:30 Uhr
Schuhmachergäßchen 4, Leipzig in Specks Hof
Eingeladen vom Leipziger-Bibliophilen-Abend Buchvorstellung mit Isabel Kittler und MMKoehn, zusammen mit dem Ostfrauen*Salon, vertreten durch Antje Kossira
KOMMENDE
7. November 2026: Freedom Week Berlin zusammen mit Isabel Grütering im Rahmen des Ostfrauen*Salon. In der ehemaligen Stasi-Offizierskantine (Haus 22, Lichtenberg): Auf dem gehemaligen Stasi-Gelände an der Ruschestraße befindet sich das Haus 22 die frühere „Offizierskantine“
Eingeladen von Isa Grütering Buchpräsentation, Ausstellung und Podiumsdiskussion von Isabel Kittler und MMKoehn zum Thema „Ostfrau“ im Rahmen des Ostfrauen*Salon
22. Januar 2027: Buchpräsentation in der Kunsthalle Rostock
Mit Isabel Kittler und Steffen Mau
8. März 2027: Gethsemane Kirche, Berlin, 19 Uhr
Buchpräsentation und Podiumsdiskussion
Mit Isabel Kittler Judka Strittmatter und Sabine Rennefanz,
Antje Riis, Ulrike von Lenski
19. März 2027: Halle 14, Spinnerei Leipzig, Spinnereistraße 7,
im Rahmen der Buchmesse, auf dem Baumwollspinnereigelände Leipzig
Mit Isabel Kittler und MMKoehn

Die letzten Ostfrauen von Isabel Kittler
Erscheinungstermin 24.8.26
Texte: Steffen Mau, Katrin Nickeleit, Sabine Rennefanz, Judka Strittmatter
Gestaltung: Frieda Kittler
128 Seiten, Broschur
80 Abbildungen
19,5 × 27,5 cm
978-3-910640-12-2 (deutsch / englisch)
34 €
Erscheint am 24.8.2026
Während nach der Teilung Deutschlands in der BRD das klassische Rollenbild der Haus- und Ehe- frau weitergeführt wurde, erlangten Frauen im Osten durch die Emanzipationstheorie der SED zwar Arbeit, aber wurden auch durch die „zweite Schicht“ der Familienversorgung doppelt belastet. Noch heute ist diese systemische Differenz spürbar: Das Geschlechtsverhältnis in ostdeutschen Vorständen deutlich ausgeglichener als in den alten Bundesländern. Die Zahl an Kitaplätzen deutlich größer. Die Gender-Pay-Gap kleiner.
Taff, emanzipiert, unabhängig und voller Lebenslust: der Mythos Ostfrau besteht auch 36 Jahre nach der Wende. Isabel Kittler, selbst Ostfrau und Lehrerin, geboren in Rostock, hat sich diesem Thema im Rahmen einer Masterclass bei Ute und Werner Mahler angenommen. Sie traf und porträtierte 36 der „letzten Ostfrauen“, Gesichter welche zwei Systeme kennen. Starke Charaktere, starke Geschichten. Durch Zitate der abgebildeten Personen untermauert, ergibt sich ein Bild welches kaum diverser sein könnte, aber dennoch durch eine gemeinsame Identität verbunden ist.
Identität geprägt durch Wandel, den damit einhergehenden Problemen und der Fähigkeit zur Durchsetzung und Überwindung. Die Auf- nahmen zeigen Frauen welche nicht trotz, sonder genau wegen des erfahrenen Systemwandels Selbstbewusstsein und Kraft ausstrahlen.
Isabel Kittler, sie war schon vor der Zeit am richtigen Platz, sie hat auf den „Reichtum“ geschaut und nicht den Mangel gesehen, in uns Frauen – für unsere Gesellschaft und Demokratie und zeigt in dem Buch was im Sommer bei MMKoehn erscheint, was möglich sein kann.
Zu dieser Publikation erscheint eine auf 36 Auflagen limitierte Sonderausgabe in einem Schuber, mit einem Buch und drei von Isabell Kittler signierten Originalfotografien: Als Geschenk für ihre Ehefrau oder Mann, oder scheidende MitarbeiterInnen, sowohl als Botschaft über die Grenzen hinweg: national in den Westen und international um den Mythos der Ostfrau weiter zu tragen. Hole dir deine TransformatorInnen in die eigene Sphäre.
Anfragen über MMKoehn info@mmkoehnverlag.de oder im Shop auf mmkoehnverlag.de

10. September 2026: Weißenseer Kultursommer
Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek, Berlin, 18 Uhr
Buchpräsentation und Podiumsdiskussion moderiert von Dr. Iryna Peters
Mit Judka Strittmatter, Antje Riis, Isabel Kittler und MMKoehn
https://www.berlin.de/stadtbibliothek-pankow/bibliotheken/wolfdietrich-schnurre-bibliothek/



Bildung ist unsere Werbung.
Bildung ist unsere Währung.
Bindung ist unsere Währung?
Gestern: Die letzte Ostfrau in ihrem zweiten (nach Kiez) natürlichen Habitat: der Bibliothek. Frieda Kittler, Sabine, Isabel Kittler, Dr. Iryna Peters, Antje Riis, Judka Strittmatter und ich on Stage
Transgenerationale Berichte, die sich gleichen: Bildung war der Schlüssel: sie (Ostfrau = Bildung, der Begriff ist austauschbar:-) hatte den gleichen systemischen Stellenwert wie Kapital.
Die Transformation, die jetzt stattfindet, kippt dieses Gleichgewicht, was kann die Ostfrau dazu beitragen?
Klar wurde, sie hat oft mehr getragen als Väter, Ehemänner, Partner. Weil auch hier die zweite Ressource der Gesellschaft: Bindung, Familien, Zusammenhalt – alleiniger Verantwortungsbereich also auch Kapital der Frau war, natürlich unbewertet, unsichtbar.
Was können wir daraus schlussfolgern? Wohin führt es eine Gesellschaft, wenn auf Kosten eines Anteils Wachstum erzeugt wird?
7. September 2026: 10 Uhr Lesart, www.deutschlandfunkkultur.de
Mit Sabine Rennefanz und Isabel Kittler
3. September 2026: La Boheme, Winsstr.12, Berlin, 20 Uhr
Buchpräsentation und Podiumsdiskussion
Moderation: Torsten Schulz
Mit Antje Riis, Isabel Kittler und MMKoehn
Der Abend war unvergesslich: ein Kaleidoskop aus Triggerfolien: Mütter Frau Wert Gesellschaft Mut Pragmatismus Osten. Es glitzert immer noch nach.Ist die Gesellschaft ready für uns, Ladies? Der Raum war eine Schatzkiste voll mit Edelsteinen und Preziosen, von den Wänden taffstrahlende Augen, die dich ansehen: Angela, Ulrike L., Elke, Ursula, Conny, Jackie… alle. Was guckst Du?!“Zudem wird sie als lebensfroh, sexuell aufgeschlossen und als durch und durch patent beschrieben“ (Steffen Mau)
Musik von Doris Days, Tanz von den Kittler-Ladies, Frida Kittler die nächste Stufe der Schöpfung 🙂 Bücher gestalten? Eine von vielen Dingen, die Frauen können.
Mir wird oft gesagt, dass es mutig sei, einen Verlag zu führen. Ich verstehe die Frage nicht, vielleicht weil ich sehe wenig Angst habe. Ich tue dies, weil ich es kann. „Können“ bedeutet, dass jemand eine Fähigkeit, eine Möglichkeit oder eine Erlaubnis hat, etwas zu tun. Isa hat sich erlaubt die Möglichkeit zu ergreifen: ein historisches Dokument musste erstellt werden? Alles klar, gehen wir es an. Und so kam was kommen musste: Das Buch erschien auf der Welt.



31. August 2026, ab 19 Uhr
Radio 1 Interview Isabel Kittler mit Marion Brasch, live aus dem studioeins im Bikini Berlin
https://www.radioeins.de/programm/sendungen/mofr1921/_/die-fotografin-isabel-kittler.html,
